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Ein Jahr Mobilfunkpakt – Nordrhein-Westfalen führend unter den Flächenländern beim LTE-Ausbau

Ein Jahr Mobilfunkpakt – Nordrhein-Westfalen führend unter den Flächenländern beim LTE-Ausbau

Dienstag, 03.09.2019

Minister Pinkwart kündigt bis zu 90 Millionen Euro an Landesmitteln für den Förderwettbewerb 5G.NRW an

Fortschritte beim Ausbau der Mobilfunkversorgung in Nordrhein-Westfalen hat Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart mit hochrangigen Vertretern der Netzbetreiber vorgestellt.

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Fortschritte beim Ausbau der Mobilfunkversorgung in Nordrhein-Westfalen hat Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart heute (3. September 2019) mit hochrangigen Vertretern der Netzbetreiber vorgestellt. Zweiter Schwerpunkt des Gespräches mit Hannes Ametsreiter, Vorstandsvorsitzender Vodafone, Valentina Daiber, Vorstandsmitglied Telefónica, und Michael Hagspihl, Geschäftsführung Telekom, war der neue Mobilfunkstandard 5G. Dazu wird das Land in den kommenden Jahren bis zu 90 Millionen Euro an eigenen Mitteln für einen Förderwettbewerb 5G.NRW bereitstellen.
 
Pinkwart: „Der Mobilfunkpakt gibt dem LTE-Ausbau in Nordrhein-Westfalen Rückenwind, aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Es kommt jetzt darauf an, beim LTE-Ausbau die letzten Versorgungslücken zu schließen und gleichzeitig schrittweise den 5G-Rollout zu unterstützen. Das ist eine Herkules-Aufgabe, für die es einen Schulterschluss zwischen Netzbetreibern, Bund, Ländern und Kommunen braucht. Gleichzeitig bereiten sich die Unternehmen intensiv auf die Anwendung von 5G vor. Um die Technologie zu erproben und die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen zu fördern, stellen wir bis zu 90 Millionen Euro bereit.“
 
Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden, Telekom Deutschland GmbH: „In Nordrhein-Westfalen läuft der Mobilfunk- und 5G-Ausbau der Deutschen Telekom auf Hochtouren. Schon heute erreichen wir mehr als 99 Prozent der Haushalte zwischen Rhein und Weser mit unserem schnellen LTE-Netz. Wir haben einen Großteil der Mobilfunkstandorte in Nordrhein-Westfalen aufgebaut. Wir schließen Funklöcher in Nordrhein-Wesfalen. Beim 5G-Ausbau warten wir nur auf die Zuteilung der Frequenzen, um loszulegen – damit Nordrhein-Westfalen auch künftig bei der Versorgung mit schnellem mobilen Breitband vorne liegt.“
 
Valentina Daiber, Vorstand Recht & Corporate Affairs, Telefónica Deutschland: „Wir sind in Nordrhein-Westfalen auf einem guten Weg. Als Telefónica Deutschland arbeiten wir aktuell mit Hochdruck am Ausbau der Mobilfunkversorgung im gesamten Bundesgebiet. Flächendeckende Versorgung kann aber nur mit investitionsfreundlichen Rahmenbedingungen gelingen. Wir begrüßen daher, dass sich die Landesregierung Nordrhein-Westfalens dafür eingesetzt hat, Frequenzvergaben ressourcenschonend auszugestalten.“
 
Dr. Hannes Ametsreiter, CEO, Vodafone Deutschland: „Wir haben gebaut. Wir haben geliefert. Der Mobilfunkpakt NRW funktioniert. Seit einem Jahr haben wir hier jeden Werktag ein neues LTE-Bauprojekt abgeschlossen. Bis Ende 2019 werden es pro Werktag sogar drei neue sein. Bei 5G sind wir der Pionier – in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen: Wir haben das erste 5G Handynetz und die ersten 5G Innovationen an den Start gebracht. Nordrhein-Westfalen wollen wir gemeinsam mit der Landesregierung zum Pionier-Standort für 5G machen. Dafür haben wir fast die Hälfte aller neuen 5G Stationen in Nordrhein-Westfalen gebaut. Und dafür fördern wir jetzt mit der Landesregierung neue 5G-Anwendungen: in unserem 5G Mobility Lab in Aldenhoven. Unser Ziel: 5G Innovationen „made in NRW.“
 
Die Fortschritte im Überblick:

  • Den Angaben der Mobilfunknetzbetreiber zufolge wurden rund 280 LTE-Standorte neu errichtet und über 1.600 Standorte auf LTE umgerüstet.
  • Nordrhein-Westfalen ist dem aktuellen Breitbandatlas des Bundes zufolge mit einer Haushaltsversorgung von 99,3 Prozent führend unter den Flächenländern bei der Versorgung mit 4G (LTE).
  • Der Anteil der mit LTE versorgten Fläche in Nordrhein-Westfalen durch mindestens einen Anbieter lag Ende Juni 2019 bei 92,6 Prozent. Dieser Wert soll nach Branchenangaben bis Ende 2020 auf 94 Prozent steigen.
  • Zahlreiche weiße Flecken in Nordrhein-Westfalen konnten seit der Unterzeichnung des Mobilfunkpaktes geschlossen werden, beispielsweise in Südwestfalen, Ostwestfalen oder der Region Aachen, wo insbesondere weiße Flecken in den zu Belgien und den Niederlanden grenznahen Gebieten geschlossen wurden.
  • An den Hauptverkehrswegen, zum Beispiel den Autobahnen A44 oder A52 wurde die Mobilfunkversorgung ebenfalls verbessert.
  • Weitere Informationen zum LTE-Ausbau der Netzbetreiber können als aggregierte Versorgungskarten unter www.wirtschaft.nrw/mobilfunk-nrw abgerufen werden. 

Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart kündigte an, noch in diesem Jahr den Förderwettbewerb 5G.NRW zu starten, um den Einsatz von 5G in der Wirtschaft frühzeitig zu unterstützen. Dazu sollen 5G-Projekte mit bis zu 90 Millionen Euro aus Landesmitteln gefördert werden. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort unter 5g-wettbewerb.nrw für aktuelle Informationen vormerken lassen.
 
Das Kompetenzzentrum 5G.NRW bietet Unternehmen Service- und Informationsangebote rund um die neueste Mobilfunkgeneration an. Unter anderem steht ein mobiles Labor zur Verfügung, um vor Ort in Unternehmen 5G-Anwendungen zu testen. Weitere Informationen unter www.5g.nrw.
 

Bei dem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, der Originaltext kann hier abgerufen werden.

5G , Mobilfunk , NRW ,

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