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Digitalkonferenz.NRW: Landesregierung diskutiert mit Bürgern, Experten und Stakeholdern über Chancen der Digitalisierung

Digitalkonferenz.NRW: Landesregierung diskutiert mit Bürgern, Experten und Stakeholdern über Chancen der Digitalisierung

Bei der Digitalkonferenz.NRW vom 26. Oktober 2018 kamen über 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft zusammen, um sich mit der Landesregierung über die Strategie für das digitale Nordrhein-Westfalen auszutauschen.

Die einzelnen Kapitel und Themen des im Juli vorgestellten Entwurfs wurden dabei in elf Fachforen diskutiert. Ministerpräsident Armin Laschet und Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eröffneten die Veranstaltung. In einer Keynote schilderte Dr. Katrin Suder, Staatssekretärin a.D. und Vorsitzende des Digitalrates der Bundesregierung, Wege zur Gestaltung der Digitalisierung im Kontext technologischer Entwicklungen in Europa.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Der digitale Wandel ist eine sich ständig weiterentwickelnde, dynamische Aufgabe, die Grundlage unserer künftigen Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb haben wir in Nordrhein-Westfalen die Zuständigkeiten für die Digitalisierung in einem Ministerium gebündelt und packen es richtig an: in einer umfassenden Digitalstrategie auf allen Ebenen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, Experten und Stakeholdern. Denn wir wollen, dass unser Land digital durchstartet.“
 
Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Wir haben die notwendige Aufholjagd bereits begonnen, um Nordrhein-Westfalen digital an die Spitze zu bringen– zum Beispiel beim Gigabitausbau oder elektronischen Serviceangeboten wie der digitalen Gewerbeanmeldung. Mit unserer umfassenden Digitalstrategie haben wir neue Wege beschritten: Statt fertige Ideen zu verkünden, haben wir einen ernsthaften Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern wie auch Experten und Stakeholdern in Gang gesetzt. Die Digitalkonferenz ist dabei ein zentraler Baustein, der uns wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der Strategie gibt.“
 
Der Strategieentwurf stand in den letzten Wochen in einem bundesweit einmaligen Online-Beteiligungsverfahren für alle zur Diskussion: Erste Ergebnisse der Auswertung sind unter anderem die Forderung nach einem flächendeckenden Zugang zu schnellem Internet für alle und einem wirksamen Datenschutz, der eine hohe Transparenz der gespeicherten Daten für die Verbraucher sicherstellt. Im Bereich digitale Verwaltung äußerten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mehrfach die Erwartung, künftig sämtliche Behördengänge online erledigen zu können. Digitale Bildungsangebote und lebenslanges Lernen waren ebenfalls wichtige Anliegen im Rahmen der Online-Beteiligung.
 
Die Anregungen aus Online-Beteiligung und Fachkonferenz werden nun aufbereitet und fließen neben den schriftlichen Stellungnahmen der Verbände in die Endfassung der Digitalstrategie ein. Am kommenden Montag wird sich auch der Beirat der Digitalen Wirtschaft mit Minister Pinkwart dem Thema widmen. Erstmals dabei sind auch drei Digital Natives, die die Perspektive der Generation Y und Z in die Gespräche einbringen werden. Die Digitalstrategie.NRW soll im Frühjahr vom Landeskabinett verabschiedet werden.
 
Weitere Informationen sowie die Pressemitteilung finden Sie hier.

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